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Kulinarisches

Genussfestival rund ums heimische Bier Samstag, 22. April, das dieses Jahr in Ebern steigt

Genussfestival rund ums heimische Bier

Ein vielseitiges Programm wartet auf die Besucher in Ebern: Vom Fasspichen bis zur Verkostung des Bierprinz-Bieres. Zur Eröffnung kommt auch die Hallertauer Hopfenkönigin.


 

Rund ums heimische Bier dreht sich das Genussfestival am Samstag, 22. April, das dieses Jahr in Ebern steigt. Sechs Brauereien im Landkreis Haßberge (Raab Hofheim, Göller Zeil, Bayer Theinheim, Hartleb Maroldsweisach, Roppelt Trossenfurt und die Schlossbrauerei Zeitlos Oberschwappach) haben sich zusammengeschlossen, um die vielfältige Brauereikultur im Landkreis Haßberge zu stärken und bekannter zu machen.

 

Seit vergangenem Herbst tüfteln die Organisatoren für die Veranstaltung an einem vielseitigen Programm. Los geht`s am Samstagnachmittag um 14 Uhr, wenn die Hallertauer Hopfenkönigin zusammen mit Landrat Wilhelm Schneider, 2. Bürgermeister Harald Pascher und Bierprinz Sebastian Gocker das Fest offiziell eröffnen wird. 

 

Das gesamte Umfeld des historischen Rathauses am Eberner Marktplatz verwandelt sich in eine Genussmeile, in der die Gäste verwöhnt werden. Die heimischen Brauereien schenken frisch vom Fass ihre verschiedenen Bierspezialitäten aus. Die Kommunenbrauer aus Brünn und Buch (Theres) sind ebenfalls mit von der Partie und werden ihren selbst gebrauten Gerstensaft verkosten. Außerdem gibt es Informationen zu Hopfen, Malz und zum Bier. An verschiedenen Stationen erhalten die Besucher einen Einblick, wie Bier hergestellt wird und welche Zutaten und Rohstoffe man dazu braucht.


Premiere feiert beim Genussfestival das „Bierprinz-Bier“: zum ersten Mal wird das von Bierprinz Sebastian Gocker kreierte und in der Brauerei Raab Hofheim hergestellte Märzenbier „Die Krönung“ vorgestellt und ausgeschenkt. Natürlich gehört zu einem guten Bier auch ein anständiges Essen. Und deshalb gibt es auf dem Fest in Ebern auch kulinarische Spezialitäten für jeden Geschmack. Das Schlossrestaurant Zeitlos Oberschwappach und das Gasthaus Goldener Schwan Ermershausen werden zum Bier passende Gerichte servieren.

 

Doch das ist noch längst nicht alles: der Braugemeinschaft Lindenau können die Besucher bei dem nur noch selten praktizierten Handwerk des Fasspichens über die Schulter schauen; der „Zeller Stammtischbräu“ zeigt, wie man in einer mobilen Brauerei Bier braut und die Albertos werden unplugged mit unverfälscht deftig fränkischen Musik für zünftige Stimmung sorgen.

 

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Sollte es regnen, kann das ein oder andere Bier gemütlich in der Rathaushalle getrunken werden. Die Bürgerinnen und Bürger können sich also auf alle Fälle auf ein unterhaltsames Bierfest freuen: Ein Prosit auf die vielfältige Brauereikultur im Landkreis Haßberge

500 Jahre Reinheitsgebot

Der Landkreis Haßberge feiert am 16. April das große Jubiläum mit einer Genussmeile rund ums Bier.


© panthermedia Arne Trautmann

Am Georgitag Ende April 1516 unterzeichnet Herzog Wilhelm von Bayern in Ingolstadt das weltweit älteste Lebensmittelgesetz, das Reinheitsgebot. Es besagt, dass für echtes bayerisches Bier ausschließlich drei Zutaten verwendet werden dürfen: Hopfen, Wasser und Malz. Diesen denkwürdigen Moment der bayerischen Geschichte feiert natürlich auch der Landkreis Haßberge mit. 

So verwandelt sich der Haßfurter Marktplatz am Samstag, 16. April, in eine Genussmeile rund ums Bier. Die vier Brauereien Bayer (Theinheim), Göller (Zeil), Hartleb (Maroldsweisach) und Raab (Hofheim) schenken frisch vom Fass ihre verschiedenen Bierspezialitäten aus. Der Besucher kann sich auf dem Marktplatz selbst ein Bild über die Vielfalt und die Veredelung der Rohstoffe Hopfen & Malz machen. Landrat Wilhelm Schneider hat die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung“ übernommen. Gemeinsam mit Bürgermeister Günter Werner und dem Bierprinzen Sebastian Gocker wird er das Fest um 14 Uhr eröffnen.

„Unser Landkreis Haßberge hat in Sachen Bier viel zu bieten, da brauchen wir uns nicht zu verstecken“, ist Landrat Wilhelm Schneider überzeugt. „Wir sind stolz auf die Qualität und Vielfalt unserer Biere und das Können unserer Brauer.“ Die Brauereidichte im Landkreis Haßberge sei immer noch erfreulich hoch. Ganz gleich, ob unfiltriertes Lagerbier, Keller oder Weizen – die heimischen Brauereien überzeugen durch regionale Qualität und Geschmack. „Bier ist ein wichtiges Kulturgut unserer Heimat“.

Veranstalter des Bierfestes ist „Natürlich von hier“, eine Kooperation von Gastwirten und Direktvermarktern, der kürzlich auch die Brauereien als Mitglied beigetreten sind.  Freuen können sich die Besucher auch auf Begegnungen mit dem im Oktober vergangenen Jahres gewählten Bierprinzen Sebastian Gocker aus Stettfeld. An den Ständen der vier heimischen Brauereien kann man mit ihm über Hopfen und Malz sowie über die heimische Braukultur fachsimpeln und viel Wissenswertes rund um den Brauprozess erfahren.

Zu einem guten Bier gehört auch ein anständiges Essen. Und deshalb gibt es auf dem Bierfest in Haßfurt auch kulinarische Spezialitäten für jeden Geschmack. Erec Jacobson vom Hotel Kolb in Zeil serviert passend zu den jeweiligen Bieren verschiedene Gerichte.

Doch das ist noch längst nicht alles: die Urlesbacher Musikanten aus Aidhausen werden mit ihrer unverfälschten Blasmusik für zünftige Stimmung sorgen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Sollte es regnen, kann das ein oder andere Seidla gemütlich in der Rathaushalle getrunken werden. Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises können sich also auf alle Fälle auf ein unterhaltsames Bierfest freuen: Ein Prosit auf 1516 und das bayerische Reinheitsgebot! 


 

Die Kulinea 2016 wird in der Mehrzweckhalle am Tuchanger in Zeil am Main stattfinden.


An den Erfolg der Kulinea 2013 in der Franz-Hoffmann-Halle in Knetzgau anknüpfend, wird der „Marktplatz regionaler Köstlichkeiten“ sich wieder um hochwertige Erzeugnisse aus der Region drehen. Die Hersteller zeigen Ihre Produkte und erläutern deren Herstellung, damit sich die Besucher von der Qualität der Prozesse, aber auch von der nachhaltigen Herangehensweise unserer Direktvermarkter überzeugen können. Die Aussteller verkaufen vor Ort und wer Glück hat, kann bestimmt auch ein „Häppchen“ probieren.


In den drei Jahren „Kulineapause“ hat sich viel getan. Es gibt neue Produktentwicklungen, die heimischen Direktvermarkter organisieren sich und vermarkten sich gemeinsam (z.B. "Natürlich von hier"). Das stärkt die Region insgesamt, steigert die regionale Wertschöpfung und macht uns einmal mehr bewusst, dass wir in einer starken Heimat mit hoher Lebensqualität wohnen.
Die Aussteller stehen bereits in den Startlöchern und freuen sich auf viele interessante kulinarische Gespräche mit Ihnen.

Fazit

Und schon ist die Kulinea-Genussmesse auch schon wieder vorbei. An den 2 1/2 Tagen kamen rund 5.400 zahlende Besucher zur Messe. Einen regelrechten "Ansturm" erlebten die Aussteller erwartungsgemäß am Sonntag, da gleichzeitig in der Stadt Zeil Oculimarkt war. Das erwartete Verkehrschaos blieb zwar aus. Dennoch war am Sonntag natürlich jede Menge Verkehr durch und in den Grabengärten.

 


 

HERZLICH WILLKOMMEN IM ABT DEGEN WEINTAL



Ein Landstrich zum Erleben und Genießen. Mit charaktervollen, unverwechselbaren Weinen. Mit einer hochwertigen, regionalen Küche. Und einer von Weinbergen geprägten, attraktiven Landschaft.

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Und die Menschen, die dahinter stehen und ihre Leidenschaft, das Beste aus Klima, Boden und Rebsorte herauszuholen. 

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Premiere für den neuen Bierprinzen



Für den im Oktober gewählten Bierprinzen Sebastian Gocker (Mitte) war es die erste offizielle Amtshandlung im Landkreis Haßberge: der 6. Bockbieranstich im Brauhaus Unfinden.

Mit nur einem Schlag zapfte der 24-jährige Stettfelder am Samstagabend gekonnt das erste Faß an und erntete dafür kräftigen Applaus. Über den Besuch des neuen Bierbotschafters freuten sich natürlich vor allem die Kommunenbrauer (von links) Heinz Bauer, Uwe Schloßnagel, Frank Fischer und Thomas Bornkessel.
Der Bierprinz vertritt die heimische Bierkultur auf öffentlichen Veranstaltungen, wie etwa 2016  bei der Kulinea im Februar in Zeil  oder bei „Bier von hier“- anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des bayerischen Reinheitsgebotes -  am 16. April auf dem Haßfurter Markplatz. Terminanfragen an den Bierprinzen können an die E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden.

Der Bierprinz

Sebastian Gocker hat sich gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt und ist nun für die nächsten zwei Jahre Bierprinz des Landkreises Haßberge. Er ist passionierter Hobby-Bierbrauer und stolz auf die lange Tradition der Bierkultur im Landkreis Haßberge.

"Klasse statt Masse ist das Gebot. Ein Bier mit dem gewissen „Extra“ bleibt länger in Erinnerung als ein „Standardbier“. Ich selbst bin ein Freund von Craftbeer. Das Sortiment unserer heimischen Brauereien verändert sich stetig und bringt zu jeder Jahreszeit ein passendes Bier hervor. Ob es das kräftige Bockbier mit einer intensiven malzigen Note ist, oder ein „Brotzeitbier“ für unsere deftig, fränkischen Leckereien – in unserer Region findet sich für jeden Geschmackstyp etwas, das sich nicht verstecken braucht. Das Bier sollte nicht als Belustigungsgetränk, sondern als Genussmittel in den Vordergrund gestellt werden. "Dem Bierprinzen liegt vor allem der erhalt der Brauhäuser aus den kleineren Orten am Herzen. "Der Wettbewerb mit den Großbrauereien verdränkt die Kleinen, was nach und nach zum Aussterben der Biervielfalt führt. Den Menschen sollte wieder bewusst gemacht werden, was damit verloren geht. Daher möchte ich die Leute aufwecken. Sie sollen verstärkt regionales Bier trinken."

   Sebastian Gocker, Stettfeld/Knetzgau, Chemielaborant

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...stehen zu unserer Verantwortung, ausschließlich ökologisch wertvolle Lebensmittel und kerngesunde Produkte direkt aus dem heimischen Anbau für unsere Region Steigerwald und Haßberge zu erzeugen.
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...verwöhnen Sie mit unseren schmackhaften fränkischen Genüssen – mal urtypisch, zubereitet nach den alten Rezepten der Heimat, ideenreich, frech und experimentell, kombiniert mit internationalem Flair.
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